Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Kfz-Gewerbe fordert Einbindung in Nationale Plattform Elektromobilität

Bonn. Die vorgesehene Einbindung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in die Arbeit der Nationalen Plattform Elektromobilität hat ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk gefordert. Beim Fachgespräch „Elektromobilität“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 19. April 2010 in Berlin betonte er, das Kfz-Gewerbe wolle sein Fachwissen in die Arbeitsgruppen 6 (Nachwuchs/Qualifizierung) und 7 (Rahmenbedingungen/Markteinführung) einbringen. Denn auch für Elektroautos seien Autohäuser die Schnittstelle zwischen Automobilhersteller und Endkunden.

Aus diesem Grund müssten die neuen fachlichen Anforderungen innerhalb eines bundesweiten, fabrikatsübergreifenden Konzepts umgesetzt werden. Die bereits bestehende, flächendeckende Infrastruktur der Autohäuser und Werkstätten und die daraus resultierende Nähe zum Kunden trage maßgeblich zur Akzeptanz von Elektroautos bei. In der Arbeitsgruppe 6 gehe es vor allem darum, klar und deutlich formulierte fachliche Qualifizierungskriterien in die bestehende Verordnungen der Aus- und Weiterbildung zu integrieren und dabei Überregulierungen zu vermeiden.

Deshalb warb er um Unterstützung bei dem Vorhaben, beim ZDK eine Leitstelle zur Ermittlung der neuen fachlichen Anforderungen für Elektrofahrzeuge einzurichten. Für das Deutsche Kfz-Gewerbe forderte Hülsdonk außerdem die Schaffung rechtlicher, wirtschaftlicher und fiskalischer Planungssicherheit für die Marktbeteiligten und die Einführung des Wechselkennzeichens für Elektrofahrzeuge.

 
Letzte Änderung: 19.04.2010
 
 

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