
ZDK-Präsident Rademacher warnt vor „Rabattitis“
Bonn. Vor einer um sich greifenden „Rabattitis“ im Autohandel hat ZDK-Präsident Robert Rademacher im Jahr nach der Umweltprämie gewarnt. In einem Beitrag des ARD-Nachrichten-Magazins „Tagesthemen“ am 6. April 2010 wies er darauf hin, dass mit zweistelligen Rabatten keine Gewinne mehr zu erzielen seien.
Allerdings sei es im Augenblick nicht möglich, die Preise durchzusetzen, die man eigentlich erzielen müsste. „Dies kann sich nur einspielen, wenn Angebot und Nachfrage wieder in Einklang kommen, also mit etwas weniger Angebot und etwas mehr Nachfrage“, so Rademacher.
Nach Einschätzung des Deutschen Kfz-Gewerbes ist nach der Sonderkonjunktur in 2009 mit 3,8 Millionen Neufahrzeugen in diesem Jahr die Rückkehr zum „Normalmarkt“ mit 2,7 bis 2,8 Millionen zugelassenen PKW/Kombi zu erwarten.
Eine außergewöhnliche Pleitewelle im Kfz-Gewerbe werde es aber nicht geben. Allerdings werde sich der seit Jahren andauernde Strukturwandel bei den Autohäusern weiter fortsetzen – mit auf Dauer weniger Betriebsstätten unter den Dächern von größeren Kfz-Handelsunternehmen. Im Jahr 2009 hatte der ZDK 800 Betriebe weniger gezählt als im Jahr zuvor.










