Material zum Herunterladen

Immer den Durchblick behalten

Im Oktober sind die Kfz-Profis an der Reihe. Beim Licht-Test stellen sie die Fahrzeugbeleuchtung auf den Prüfstand.

Dennoch: Sehen und Gesehen werden gilt für 365 Tage im Jahr. Für den „kleinen“ Licht-Test ist der Autofahrer gefragt. Der Obermeister der Kfz-Innung rät:

Leuchten reinigen: Ob Stand-, Abblend-, Fern- oder Brems- und Rücklicht – damit sie voll erstrahlen, brauchen sie regelmäßig einen Putzgang. Am besten eignen sich dafür weiche Schwämme und Tücher.

Hat das Auto eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage, braucht sie immer genügend Wasser. Nur etwas Schmutz reicht aus, und schon reduziert sich die Lichtstärke um bis zu 85 Prozent.

Nach einer halben Stunde Fahrt kann das Glas so stark verschmutzt sein, dass die Leuchtkraft des Abblendlichts nicht mehr hundert, sondern nur noch 70 Meter beträgt.

Durchblick durch die Windschutzscheibe: Schlieren auf der Frontscheibe sind das Signal für neue Wischer.

Die Spuren verursachen Lichtbrechungen und beeinträchtigen die Sicherheit. Faustregel: Mindestens alle zwölf Monate neue Wischer anbringen. Ins Waschwasser kommt im Winter Frostschutzmittel, im Sommer ein Scheibenreiniger.

Wer nach jeder Autowäsche mit Wachspflege die Scheiben mit einem silikonfreien Glasreiniger säubert, behält den Durchblick.

Rundgang ums Auto: Hat das Auto kein Selbstdiagnose-System, sollte die Beleuchtung wöchentlich bei einem Rundgang um das Auto kontrolliert werden.

Beim Blinker- und Bremslicht-Check muss entweder der Beifahrer helfen oder eine Garagen- oder Hauswand herhalten. Eine Lampe ist defekt? Dann auch gleich den „Zwilling“ austauschen. Denn oft haben beide Leuchten fast die gleiche Lebensdauer.

Die Beladung des Autos wirkt sich auf die Leuchtweite aus. Diese muss über die manuelle Leuchtweitenregulierung entsprechend angepasst werden.

Letzte Änderung: 01.09.2015