Kfz-Gewerbe NRW zieht erste Bilanz und bietet Flutopfern schnelle finanzielle Unterstützung.

Nachdem die Aufräumarbeiten in den meisten vom Hochwasser betroffenen Regionen Nordrhein-Westfalens fortgeschritten sind, können viele Kfz-Unternehmer mittlerweile die Schäden an ihren Betrieben und ihre Fortsetzungsperspektive einschätzen. Die meisten Schäden gibt es in Hagen, in der Voreifel und der Erft-Region sowie am Mittelrhein mit seinen Nebenflüssen.  Aber auch die Städteregion Aachen und der Kreis Heinsberg im Westen des Landes sind betroffen. Der Verband des Kfz-Gewerbes NRW war gleich unmittelbar nach der Flutkatastrophe mit seinen Beratern bei den betroffenen Betrieben vor Ort und half bei der Bestandsaufnahme für die Schadensmeldungen an die Versicherer. Der weit überwiegende Teil der betroffenen Betriebe verfügt glücklicherweise über ausreichenden Versicherungsschutz. Die Versicherer zeigen sich in den meisten Fällen erfreulich kooperativ. Dennoch sind einzelne Betriebe besonders stark betroffen und benötigen schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung bei der Wiederherstellung ihres Geschäftsbetriebes. 

KFZ-NRW hat aus seinen Rücklagen Gelder zur Verfügung gestellt, die von den Kfz-Innungen für betroffene Mitgliedsbetriebe ab sofort abgerufen werden können. Gegenwärtig stehen 25.000 € bereit. Sollten weitere Hilfen erforderlich sein, wird der Verbandsvorstand über die Aufstockung des Fonds schnell entscheiden.

"Wir lassen keinen Kollegen im Stich, der jetzt schnelle Hilfe braucht", verspricht NRW-Verbandspräsident Frank Mund. "Bei der Frage, wer jetzt finanzielle Unterstützung braucht, um seinen Betrieb wieder flott zu machen, verlassen wir uns ganz auf die Bewertung der Innungen vor Ort. Kfz-Innungen und Landesverband stehen Seite an Seite, wenn es um Hilfe für in Not geratene Betriebe geht", so Mund.