ZDK-Vorstand definiert Arbeitsschwerpunkte

[23.02.2017] Arbeitsschwerpunkte für das laufende Jahr hat der ZDK-Vorstand auf seiner Klausurtagung am 21. und 22. Februar in Braunschweig definiert.

Sie reichen von den Themen Investitionsschutz über Vorführwagen und Diesel-Problematik bis hin zu DUH-Abmahnungen und Maßnahmen zur Vertretung aus dem Fabrikatshändlernetz ausgeschiedener kleiner Betriebe.

„Wir werden die verschiedenen Themen jetzt in den zuständigen ZDK-Gremien priorisieren und mit Maßnahmenkatalogen hinterlegen“, so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Dann soll es zügig an die Umsetzung gehen.

Schwerpunktthema der Klausurtagung war die „Zukunft des Autohandels“. In seinem Impulsvortrag zeigte Professor Dr. Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) in Geislingen auf, wie sich die Rahmenbedingungen des stationären Automobilhandels mit wachsender Geschwindigkeit ändern.

Stichworte sind die Digitalisierung interner und externer Prozesse, der sich ausbreitende Online-Vertrieb durch die Hersteller und Importeure, die wachsende Zahl von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben und das sich wandelnde Verbraucherverhalten.

„Trotz zunehmendem Online-Vertrieb und neuen Kundenkontaktpunkten etwa in großen Einkaufszentren werden sich die Autohändler auch in Zukunft mit ihrer Beratungskompetenz und dem Angebot von Probefahrten weiter unverzichtbar machen“, so Professor Diez.

Um die Funktion des ZDK als Meinungsbildner zu nutzen soll in Abstimmung mit den Fabrikatshändlerverbänden angestrebt werden, dem ZDK eine stärkere Rolle in den öffentlichen Debatten um kritische Kernpunkte des Fabrikatshandels zukommen zu lassen.

Außerdem beschloss der Vorstand, eine Reform seiner wichtigsten Veranstaltungen, wie Bundestagung und Mitgliederversammlung, anzugehen. Ziel ist es, mit starken Themen und gestrafftem Programm die Attraktivität dieser Formate den sich wandelnden Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen anzupassen.

Letzte Änderung: 23.02.2017Webcode: 0111001